Ferien machen depressiv
Eigentlich habe ich erst ab dieser Woche Ferien, tatsächlich habe ich allerdings schon seit längerer Zeit frei. Aber schon jetzt fängt es an mich total anzukotzen. Ich hasse Ferien. Wobei, eigentlich richtet sich der Hass nicht gegen die freie Zeit sondern eher gegen mich selbst, weil ich nichts mit ihr anzufangen weiß.
Ich bin einfach zu schwach. Ich bin zu schwach um Dinge einfach bis zum Schluss durchzuziehen. Mein neues Design an dem ich seit längerem feile ist annähernd fertig. Aber dennoch habe ich kein bisschen Motivation weiterhin daran zu arbeiten. Ich habe meinen ersten Mozilla Patch geschrieben vor einiger Zeit aber ich bin einfach zu schwach um meinen zweiten anzugreifen.
Mir ist dann die Idee gekommen das ich vielleicht mich etwas mit build/make Systemen und SCons befassen sollte. Ich benutze SCons für meine billigen C Programme und es gefällt mir recht gut. Nachdem diese Idee über zwei Tage lang in meinem Kopf rumgegeistert ist habe ich meine Demotivation schlussendlich überwunden und habe mir ein paar autotools basierte Makefiles von Mozilla und Cairo angeschaut und habe wegen deren Komplexität sofort das Handtuch geworfen.
In Zusammenhang mit Studium habe ich auch die Möglichkeit bekommen im zweiten Semester in Softwareentwicklung ein Projekt zu realisieren anstatt die normalen Aufgaben zu machen. Aber auch dort fällt mir nichts ein, was
- sinnvoll ist
- nicht das Rad neu erfindet
- und mich nicht überfordert
Am liebsten würde ich in Richtung Open-Source gehen. Aber da fällt mir auch nichts ein was diese Kriterien erfüllt.
Zu einem ganz anderen Thema: Für das Sommersemester bietet die FH in Kooperation mit anderen ein vielfältiges Sportprogramm an. Unter anderem auch Capoeira, was mich schon seit langer Zeit fasziniert. Ich weiß noch nicht sicher ob ich mich dort einschreibe aber es ist sicherlich eine Überlegung wert, auch wenn es ~ 40€ kosten wird.